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Friedrich Max Müller - AGG2025

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Friedrich Max Müller

Persönlichkeiten in Anhalt
Zum 200. Geburtstag ein Artikel aus der
Mitteldeutschen Zeitung vom 06. Dez. 2023
Friedrich Max Müller (Bild von 1883)
geboren 1823 in Dessau
Professor in Oxford
1.Vorsitzender der

Mehr Details aus seinem Leben:
Das Mitglied des Vorstandes der Anhaltischen Goethe-Gesellschaft, Kerstin Bittner,
am Grab von Friedrich Max Müller in Oxford

© Foto: art©STUDIO
Plakat zur Ausstellung „Ein Freund Indiens“.
Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Orient im Okzident
„Ein Freund Indiens“
Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau

Vortrag und Ausstellungseröffnung

Dienstag, 10. Februar 2026, 18.00 Uhr
Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm),

Als er im Jahr 1900 starb, trauerte man in der ganzen Welt. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Philologe Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford, mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen solchen Weltruhm erlangt hatte. Friedrich Max Müller wird im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Dienstag, 10. Januar 2026 um 18.00 Uhr im Vortragssaal des Archivverbunds Dessau, Heidestraße 21 (Alter Wasserturm) stehen. Angeboten werden ein Vortrag des Archivleiters Dr. Frank Kreißler über das Leben und das wissenschaftliche Wirken des großen Philologen sowie die Eröffnung einer Kabinettausstellung unter dem Titel „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“, in der zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt werden.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.

© Text: Stadtarchiv Dessau

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