April bis Juni - AGG2020

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April bis Juni

Ankündigungen
9. April 2022
Grotes Blick auf Goethe in politisch unruhigen Zeiten
Die Gedächtnisausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie zum Goethe-Jahr 1932

Vortrag mit Nadine Willing-Stritzke,
wiss. Mitarbeiterin der Anhaltischen Gemäldegalerie

Der anhaltische Landeskonservator und erster Direktor der Anhaltischen Gemäldegalerie Ludwig Grote war ein um­triebiger Kulturakteur. So war er maßgeblich an der Über­siedlung des Bauhauses nach Dessau beteiligt.
Der 100. Todestag Johann Wolfgang Goethes fiel in die Zeit der sich auflösenden Weimarer Republik. Die Wirt­schaftskrise befeuerte die gesellschaftlichen Unruhen. Die aufstrebenden Nationalsozialisten eroberten zuneh­mend das politische Parkett. In diesem Spannungsfeld zwischen der scheiternden ersten Demokratie Deutsch­lands und den Anfangsjahren der national­sozia­listischen Herr­schaft wird in ganz Deutsch­land mit großem Auf­wand Goethes gedacht. Auch Grote kuratiert eine Aus­stellung. Politisch gerät er in dieser Zeit in die Ausein­an­dersetzungen um das Bauhaus, an deren Ende dessen Schließung steht. Auch Grote wurde gezwungen, seine Ämter aufgeben.

Ort: Anhaltische Gemäldegalerie
Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau
Beginn: 15 Uhr
Karte zum Veranstaltungsort
14. Mai 2022

„Meine Harmonie mit der Ihrigen verbunden!“
Prof. Dr. Jochen Golz (Weimar) spricht über Beethoven und Goethe

Einmal nur, im Sommer 1812, sind Beethoven und Goethe in Teplitz zusammengetroffen. Während Goethe das pia­nistische Talent Beethovens damals „in Erstaunen“ setzte, kritisierte der Komponist, der Goethe lebens­lang ver­ehrte, dessen Behagen an der „Hofluft“.
Unge­achtet der hohen Bewer­tung von Beethovens Künst­lertum stand der Dichter dem Schaffen des Kompo­nisten reser­viert gegenüber.
Den Gründen dafür geht der Vortrag nach, in dem auch die Vor- und Nach­ge­schichte der Teplitzer Begegnung in den Blick gerückt werden.

Ort: Anhaltische Gemäldegalerie
Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau
Beginn: 15 Uhr
Karte zum Veranstaltungsort


Achtung, diese Veranstaltung muss leider auf einen späteren Termin verschoben werden!
Beachten Sie dazu unsere Webseite und die Tagespresse
18. Juni 2022
Luisium - Der Garten der Empfindsamkeit

Ein Sommerspaziergang durch den Park Luisium mit Gästeführerin Ines Gerds

Behutsam in die umliegende Auenlandschaft ein­gebettet, strahlt der Landsitz der Fürstin Louise Natürlichkeit und Einfachheit aus.
Als privates Refugium der schwärmerisch ver­an­­lagten Fürstin, war der Garten Einhei­mischen nicht immer zugäng­lich. Wegen seiner Stille und der Annähe­rung an rousseausche Ideale, fand der Garten bei offizi­ellen Gästen seinerzeit viel Bewun­derung. Der eng­lische Land­schafts­garten überrascht mit neu­gotischen und klassizistischen Klein­archi­tekturen, Obst­­bäumen und Viehherden. Das alles vermittelt einen arkadischen Eindruck.
Diesem Ideal der Gartenästhetik des 18. Jahr­hunderts wollen wir an diesem Nach­mittag anhand von ausge­wählten Texten und Be­schrei­bungen von Zeit­genossen nach­­spüren.

Ort: Park Luisium, Südtor
Am Luisium, 06844 Dessau-Roßlau
Beginn: 15 Uhr
Karte zum Veranstaltungsort
18. Juni 2022
„Stumme Zeugen der Vergangenheit“

Ein Rundgang über den Historischen Friedhof in Dessau mit Dr. Steffen Kaudelka, stellv. Vorsitzender der Anhaltischen Goethe-Gesellschaft Dessau

Friedhöfe sind nicht nur Orte des Andenkens an die Ver­storbenen. Sie erzählen oftmals die Geschichte einer Stadt und ihrer Bewohner und geben Aufschluss über die gesell­schaftlichen Verhältnisse vergangener Zeiten. Darüber hinaus sind sie architektur- und sozialhistorisch von hoher Aussagekraft. Der ab 1787 im Auftrag des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) angelegte Neue Begräb­nisplatz ist eine bedeutende „Quelle“ für die Geschichte unserer Stadt und ein in vielerlei Hinsicht bedeutsames Beispiel „neuer“ Friedhofsarchitektur im aufgeklärten Fürstentum Anhalt-Dessau. Auch wird die Frage gestellt, welche Beson­derheiten diesen Friedhof kennzeichnen und warum dieser für die Geschichte der Stadt noch heute bedeutsam ist.

Ort: Haupteingang zum Historischen Friedhof I,
06842 Dessau-Roßlau, Chaponstraße
Beginn: 15 Uhr
Karte zum Veranstaltungsort
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